Durchlauferhitzer Kaufberatung

Durchlauferhitzer - Definition

Durchlauferhitzer sind fest installierte Geräte zur Warmwasserbereitung und beinhalten im Gegensatz zum Boiler (Warwasserspeicher), welcher erwärmtes Wasser bevorratet, kaltes Wasser, welches bei Wasserbedarf auf die benötigte Temperatur erwärmt wird. Durchlauferhitzer werden meist benötigt, wenn ein Haushalt nicht an die zentrale Warmwasserversorgung angeschlossen ist, beispielsweise im Badezimmer oder in der Küche. Bei einer durch einen Durchlauferhitzer zusätzlichen zur Verfügung gestellten Versorgung der Heizung, handelt es sich um eine Kombitherme. Die aktuellen Modelle können sowohl mit dem regulären Hausstrom, als auch mit einer Solaranlage betrieben werden.

Funktionsprinzip eines Durchlauferhitzers

Beim Öffnen des Wasserhahns fällt der Druck in der Leitung ab und das Wasser beginnt durch den installierten Durchlauferhitzer zu fließen. Der eingebaute Differenzdruckschalter in hydraulisch gesteuerten Geräten startet dann die Wassererwärmung mit Hilfe eines Wärmeübertragers bzw. eines Heizelementes. Elektronisch geregelte Durchlauferhitzer hingegen erkenn über einen Durchflussgeber genau, wie viel (gewärmtes) Wasser sich zum aktuellen Zeitraum im Druchlauferhitzer befindet. Elektrische Warmwasserspeicher benötigen wenige Sekunden, wobei gasbetriebene Wasserpuffer eine Anlaufzeit von einigen 10 Sekunden aufweisen. Die Temperatur des Wassers nimmt gewöhnlich mit steigendem Durchlauf ab, was einen elementaren Unterschied zum Boiler, welcher das Wasser stets wohl temperiert und vorrätig im Wasserspeicher hat, aufzeigt.

Welche Arten von Durchlauferhitzern gibt es

Die verschiedenen Bauarten von Wärmewasserspeichern in Form von Durchlauferhitzern sind:

  1. Hydraulisch gesteuerte Durchlauferhitzer
  2. Elektronisch gesteuerte Durchlauferhitzer
  3. Kleindurchlauferhitzer
  4. Gasdurchlauferhitzer

Wirkungsgrad und Einsatzgebiete von Durchlauferhitzern

Der Geräte-Wirkungsgrad eines Warmwasserspeichers in Form des Durchlauferhitzers ist bei den elektrischen Modellen am effizientesten, da die elektrische Energie zu ca. 98,6 % (Quelle: wikipedia.de) in Wassererwärmung umsetzt. Die verbleibenden 1,4 % sind Leitungsverluste in Form von Abstrahlverlusten des Gerätes an sich und Wärme.

Gasdurchlauferhitzer erreichen einen Wirkungsgrad von 75 bis 85 % (Quelle: wikipedia.de) was bedeutet, dass man von einer bezahlten Kilowattstunde nur ca. 15 bis 25% einbüßt. Der Verlust kommt durch die Abwärme am Schornstein und den Abstrahlungsverlusten des Gerätes zustande.